Über VOCIER

Alles begann mit der Frage: Wie kann ich mit einem Anzug reisen, ohne dass er bei der Ankunft aussieht wie dreimal getragen?

Wir waren beide zu Anfang unserer beruflichen Karriere als Investmentbanker tätig und geschäftlich viel auf Reisen. Wir waren von dem traditionellen Angebot namhafter Gepäckhersteller ziemlich enttäuscht: Alle verwendeten das gleiche, herkömmliche Material und Bauprinzip, die sich zwar in Stil und Qualität leicht unterschieden, das Problem jedoch nicht wirklich lösten.

Darauf beschloss Michael, seinen Beruf aufzugeben und sich voll und ganz dieser selbst gestellten Aufgabe zu widmen: Einen Anzug knitterfrei im Handgepäck zu transportieren. Er erfand ein neuartiges Packkonzept, welches das ewige Problem zerknitternder Kleidung auf Reisen endlich löste. Michael überzeugte Vinzent von seiner Idee, der daraufhin ebenfalls seine sichere Stelle aufgab, um ihn bei der Aufgabe, die Welt der Geschäftsreisenden zu revolutionieren, zu unterstützen.  Bald waren Privatinvestoren als Partner für das Projekt gefunden und es wurden PowerPoint-Folien erstellt, Prototypen entwickelt und das patentierte System von VOCIER wurde stetig verbessert:

Beim Design des exklusivsten Gepäcksystems der Welt ließen wir uns von der Formel 1 inspirieren.

Aller Anfang ist schwer

Die Prototypen versagten, und es gab immer wieder neue Probleme beim Design. Dennoch war ich entschlossen, mein Ziel zu erreichen, das technisch ausgereifteste Gepäcksystem der Welt zu schaffen.

Dieses Ziel wurde bald zur Obsession und ich verbrachte Stunden über Stunden am Computer, um Entwürfe auszuarbeiten und neue Werkstoffarten zu prüfen. Ich habe mir sogar selbst das Nähen beigebracht (eigentlich bin ich Ingenieur von Beruf) und verbrachte den Großteil meines Weihnachtsurlaubs damit, Kohlefaserteile in einer verlassenen Schulwerkstatt zu formen und zu schleifen.

Es war zermürbend!

Aber schließlich, nach einem besonders anstrengenden Tag, ließ ich mich in meinen Wohnzimmersessel fallen und schaltete den Fernseher ein. Es lief eine Dokumentation über die Formel 1 und innerhalb von nur wenigen Minuten fiel es mir plötzlich wie Schuppen von den Augen und ich wusste, wie das Gepäcksystem, von dem ich träumte, aufgebaut werden musste.

Bevor ich mit meinen Erklärungen fortfahre, sollten Sie wissen, welche Art von Herausforderung ich mir gestellt hatte.

Die Herausforderung: Verbindung von Design und Funktionalität

Mein Problem war, die Balance zwischen Stil und Zweckmäßigkeit, Finesse und praktischer Nutzbarkeit zu finden.

Das Reisegepäck von VOCIER musste gewährleisten, dass selbst der empfindlichste Anzug geschützt und knitterfrei am Zielort ankommt – und gleichzeitig sollten unsere Gepäckstücke aus den hochwertigsten Stoffen und dem weichsten Leder Europas handgefertigt sein.

Der Markt war bereits übersättigt mit Reisegepäck, das rein zweckmäßig konzipiert war und einen knitterfreien Kleidertransport für sich beanspruchte. VOCIER musste die ideale Mischung aus nachweislicher Zweckmäßigkeit und stilvoller, modischer Eleganz für Herren finden.

Mir schwebte bereits eine Lösung vor: In herkömmlichen Taschen zerknittert die Kleidung durch zu enge Radien und zu großen Druck. Wenn man diese beiden Faktoren vermeiden könnte, würden weniger Falten entstehen.

Ich wusste, dass es nicht einfach sein würde, dieses Problem zu lösen. Schließlich musste das Gepäck immer noch ergonomisch, leicht und (natürlich) attraktiv sein. Außerdem mussten alle internationalen Handgepäcksbestimmungen erfüllt werden.

Die Lösung lag in der Formel 1

Nachdem ich die Dokumentation über die Formel 1 gesehen hatte, kam mir eine Idee.

In der Sendung ging es um das erste Fahrerteam der Welt, das den Motor der Rennfahrzeuge als lasttragende Komponente der Fahrzeugkonstruktion nutzte.

Das war die Lösung. Schließlich ist der Motor eines der schwersten und stabilsten Teile des Fahrzeugs. Warum also diese Stabilität nicht als Teil des Fahrzeugs direkt nutzen?

Ich griff diesen Gedanken auf und übertrug ihn auf Gepäckstücke. Üblicherweise werden Aluminiumröhren als stabilste Komponenten außen auf die Hartschale eines Koffers montiert. Stattdessen verwendete ich diese Röhren, um daraus das innere Rückgrat des VOCIER C38 zu formen, anstatt sie wie viele Gepäckhersteller außen zu platzieren.

Auf dieser Grundlage konnte ich ein Gepäcksystem entwerfen, bei dem Anzüge vorsichtig um eine Innentasche herum eingerollt statt gefaltet werden. Dadurch wird der Stoff nicht zerknittert.

Weitere Einzelheiten über die Funktionsweise des Zero-Crease-Systems von VOCIER finden Sie hier.

 

Materialien aus aller Herren Länder

Ich wusste, welche Materialien ich für den C38 verwenden wollte. Aber der Trolley war noch lange nicht perfekt.

Wir testeten 5 verschiedene Konzepte, die auf diversen Materialien und Mechanismen beruhten. Erst nach 14 unterschiedlichen Prototypen waren wir mit dem Design zufrieden; allerdings musste die Konstruktion noch perfektioniert werden.

Das Gepäckstück musste in punkto Stil den edelsten Anzügen der Welt gerecht werden und dabei gleichzeitig außergewöhnlich robust sein, um uns in die Lage zu versetzen, eine Zufriedenheitsgarantie zu gewähren.

Also machten wir uns auf die Suche nach geeigneten Materialien. Wir testeten 40 Lederarten, 25 Stoffsorten und besuchten 5 verschiedene Hersteller, bevor wir uns schließlich für die Basiskomponenten entschieden.

Jede Naht am C38 war bis ins Detail durchdacht. Vier Mal wechselten wir unseren Reißverschlusslieferanten, nur um sicher zu gehen, die richtige Qualität zu verwenden.

Wir stellten Vorführmodelle her, testeten sie und unterzogen sie Belastungsprüfungen, um ihre Schwachstellen auszumachen.

Nach vier Jahren Entwicklung und Optimierung waren wir endlich mit dem Endprodukt zufrieden: der eleganteste und hochwertigste Trolley zum knitterfreien Kleidertransport, den es derzeit auf dem Markt gibt.

So wurde der VOCIER C38 für den knitterfreien Anzugtransport entwickelt. Testen Sie dieses Produkt selbst, und geben Sie uns Feedback, ob sich all die harte Arbeit gelohnt hat.

Wir hoffen, dass Sie unsere Produkte überzeugen und Ihnen ein noch besseres Reiseerlebnis bescheren.

Wir lieben unsere Arbeit. Wir hoffen, Sie lieben unsere Produkte.

 

Vinzent & Michael, Founders